Ist der Bitcoin eine “Risk on” oder “Risk off” Anlage? Das sagt das Unternehmen BlackRock dazu
Die US-amerikanische Investmentgesellschaft BlackRock beschäftigt sich in ihrem neuesten Bericht mit der Frage, ob es sich beim Bitcoin um einen “Risk on” oder “Risk off” Vermögenswert handelt.
Investment in Bitcoin: Eine Absicherung gegen wirtschaftliche Unsicherheiten?
Seit 2009 gibt es den Bitcoin – das macht ihn zur ersten und ältesten Kryptowährung auf dem Markt. Betrachtet man die Wertentwicklung von damals zu heute, wird schnell klar: Auch wenn es immer wieder (teils starke) Einbrüche gab, ist das Krypto-Urgestein kontinuierlich gewachsen. Derzeit liegt der BTC bei rund 60.000 US-Dollar. Doch ist der Bitcoin wirklich eine Absicherung gegen wirtschaftliche Unsicherheiten und damit eine “Risk off” (= Raus aus dem Risiko) Anlage? Damit beschäftigt sich BlackRock.
Die international tätige Investmentgesellschaft hat in ihrem neuesten Bericht den Bitcoin unter die Lupe genommen. Erhebliche Gewinne und drastische Verluste machen den Coin zwar zu einer volatilen Geldanlage – keine Frage –, dennoch stellte das Unternehmen fest, dass sich der BTC nicht an typischen Markttrends orientiert. Wie die BlackRock-Analyse belegt, bewegt sich die langfristige Performance abseits der traditionellen Finanzmärkte. Dadurch konnte der Bitcoin in sieben von zehn Jahren alle anderen wichtigen Anlageklassen übertreffen – und eine jährliche Rendite von über 100 Prozent erzielen.
BlackRock sieht Potenzial in langfristiger Akzeptanz
Doch wovon ist der Erfolg der Kryptowährung eigentlich abhängig? Laut BlackRock könnten geopolitische Risiken und Währungsinstabilität über die Zukunft des Bitcoins entscheiden. Wenn die Entwicklungen zu mehr Akzeptanz führen, wäre dem BTC eine wichtige Rolle im globalen Finanzsystem sicher. Der dezentrale Charakter macht den Bitcoin für Anleger interessant, die auf der Suche nach alternativen Währungen sind – so die Investmentgesellschaft.
Außerdem steigt das Interesse von institutionellen Investoren. Das Unternehmen Cathedra Bitcoin fokussiert sich beispielsweise auf die Erhöhung der Bitcoin-Bestände. Ebenso das US-amerikanische Unternehmen MicroStrategy. Der Softwarehersteller nimmt sogar Schulden in Kauf, um noch mehr in die Kryptowährung zu investieren. Aus diesem Grund kommt BlackRock zu dem Ergebnis: Der Bitcoin ist gekommen, um zu bleiben. Ob sie damit Recht behalten, kann nur die Zukunft zeigen.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
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